Was Unternehmen bei AR und Wearables alles falsch machen können.

    iTiZZiMO warnt vor einigen Stolpersteinen, die Unternehmen schnell zum Verhängnis werden können.

    Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Digitalisierung sorgt in Unternehmen nicht nur für verbesserte Effizienz, sondern auch für mehr Spaß bei der Arbeit. Mobile Endgeräte halten Einzug, Wearables, wie Datenbrillen und Smartwatches lassen Mitarbeiter spielerisch produktiver werden. Wer mit Augmented Reality schon Pokemons gejagt hat, weiß, wie schnell dabei die Zeit vergehen kann. Hinzu kommt neue und leistungsfähigere Hardware, die in der Lage ist, die Interaktion selbst mit komplexen digitalen Inhalten zu ermöglichen.

    Viele Unternehmen halten AR und Wearables für das Maß der Digitalisierung. Doch der Einsatz dieser Technologien birgt Fehlerpotenziale, die gravierend sein können. Dabei ist Digitalisierung ist weit mehr als nur AR.

    Falsches Verständnis der Technologie

    Besonders im Bereich Augmented Reality erleben wir bei iTiZZiMO es immer wieder, dass die Technologie falsch verstanden wird. Für viele Menschen ist AR schlicht die Einblendung visueller Informationen über eine Datenbrille. Doch bei AR handelt es sich nicht zwingend nur um visuelle Informationen, jegliche Sinne können angesprochen werden. Auch wenn das Sehen die Version ist, die am häufigsten benutzt wird, ist Augmented Reality auch über auditiv wahrgenommene Inhalte möglich, zum Beispiel beim pick-by-voice, einer Kommissioniermethode, bei der die Mitarbeiter ihre Aufträge angesagt bekommen. Sogar haptische Reize können genutzt werden, um Informationen zu übermitteln.
    Im Falle von Augmented Reality gibt es aber noch mehr Potenziale für Missverständnisse. Immer wieder wird AR als bloßes mobiles Verfügbarmachen digitaler Informationen verstanden, die sich mit der eigentlichen Wahrnehmung vermischen, also eine Computerstimme, die sich zur auditiven Wahrnehmung der Außenwelt gesellt oder visuelle Inhalte, die das reale Sichtfeld überlagert und so ergänzt. Doch die richtige Definition beinhaltet einen weiteren ganz entscheidenden Fakt: Die ergänzenden Daten werden situationsabhängig zur Verfügung gestellt, passen also im Arbeitsumfeld immer perfekt zum gerade bearbeiteten Prozess. Einfache Videosequenzen, die in Endlosschleife Arbeitsschritte erklären, wären nach dieser strengen Definition kein AR, da sich der Inhalt nicht am Nutzer orientiert. Kümmert sich die Anwendung allerdings selbstständig, durch Erfassung von Umgebungsdaten, darum, immer die richtigen Informationen zum passenden Prozessschritt anzuzeigen, sieht das ganz anders aus.

    Einsatz aus Prestigegründen

    Es gibt sie immer noch: Unternehmen, die eine neue Technologie nur nutzen, um ein Zeichen zu setzen und sich als Innovator zu positionieren. Doch solche Projekte sind selten gut durchdacht im Hinblick auf Rentabilität und reale Implementierung. Gründe, warum man selten noch etwas darüber hört, wenn sich der erste Medienrummel gelegt hat.

    Falsche Erwartungen

    Wie im Umgang mit dem konventionellen PC und dessen Anwendungen auch, sind bei der Verwendung mobiler Endgeräte und entsprechender Apps die Resultate abhängig von der Kompetenz des Bedieners und den Fähigkeiten der Softwareentwickler. Kein noch so leistungsstarkes Endgerät schafft es, krankende Prozesse zu optimieren, keine Software kann Fehler ausbügeln, die weit tiefer liegen. Mobile Endgeräte, Wearables und auch Augmented Reality sind lediglich Werkzeuge, um Daten mobil zur Verfügung zu stellen und eine Interaktion mit diesen Daten zu ermöglichen. Diese neue Mobilität verbunden mit Geschwindigkeit ist es letztlich, die Unternehmen dazu bringt, über den Einsatz von AR und mobilen Geräten nachzudenken.

    Nicht jede Umgebung ist für den Einsatz von Augmented Reality geeignet.

    Schlechte Voraussetzungen

    Es gibt durchaus feindliche Bedingungen für den Einsatz von Wearables und Augmented Reality. Im Bereich Hardware sind zwar schon einige Fortschritte gemacht, z.B. mit der ODG R-7 oder der neuen Vuzix M300, an den Stand von mobilen Geräten, sogenannten Rugged Devices, reichen die neuen Brillen jedoch noch nicht heran, von Smartwatches ganz zu schweigen, denn die gibt es maximal als wasserdichte Version für den ambitionierten Privatnutzer. Widrige Umstände für Wearables können z.B. explosionsgefährdete Bereiche oder Umgebungen mit besonders hohen/niedrigen Temperaturen oder Konzentration von Feinstaub und Feuchtigkeit in der Luft sein.

    Auch Augmented Reality lässt sich nicht in allen Umgebungen realisieren. Schlechte Lichtverhältnisse und mangelnde Abdeckung mit WLAN oder Funknetzen kann dafür sorgen, dass das Tracking nicht korrekt funktioniert, die Technologie, mit der die passenden Inhalte für den jeweiligen Prozess identifiziert und dann eingespielt werden.

    Für welche Einsätze eignet sich AR?

    Aller Kritik zum Trotz gibt es durchaus Einsatzszenarien, in denen Augmented Reality einen echten Mehrwert darstellen kann. Im Grunde ist die Technologie immer dann sinnvoll, wenn ein Abgleich von vorgegebenem Prozess und tatsächlich erfolgter Leistung durchgeführt werden soll, Tätigkeiten also während der Durchführung laufend kontrolliert werden, um zeitintensive Nacharbeiten zu reduzieren.

    Fazit

    Es muss nicht immer Augmented Reality sein. Viele diverse Technologien stehen zum Einsatz für Anwendungsentwicklung mit mobilen Endgeräten zur Verfügung und diese bieten auch echte Mehrwerte für die digitale Transformation. Mit IoT Plattformen wie unserem Simplifier sind wir dahingehend gut vorbereitet und bieten alle Möglichkeiten. Lassen Sie sich von unserem neuen Video: „Was ist der Simplifier?“ inspirieren.

    Wissen Sie schon, wie Sie die Digitalisierungspotenziale für Ihr Unternehmen nutzen möchten? Dann finden Sie in unserem Netzwerk den perfekten Umsetzungspartner.

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